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Die Geschichte von Ebing

Alte Ansicht von Ebing 1918

Ebing wurde erstmals am 3. Februar 800 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda namentlich mit "Eibingen" genannt. Damals schenkten drei fränkische Adelige ihre Güter dem Kloster Fulda.

 

Ebing muss schon damals ein vergleichsweise bedeutender Ort gewesen sein, da zur Markung Ebing auch die Orte Baunach und Daschendorf gehörten, was darauf schließen läßt, dass Ebing schon lange vor Karl dem Großen (768 ­814 n.Chr.) bestanden haben muss.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Alte Postkarte von Ebing

Es besteht kein Zweifel, dass die ersten Ebinger von den Wenden abstammen. Im Jahre 1007 bis zur Gründung des Bistums Bamberg durch den hl. Kaiser Heinrich II, gehörte Ebing zum Kloster Fulda. In einer Urkunde vom Jahre 1223 wird ein Adeliger als Zeuge mit dem Namen "Hermann de Aibingen" genannt.

 

Der 30-jährige Krieg traf Ebing besonders schwer. Das ganze Dorf wurde durch die Schweden geplündert und niedergebrannt. Auch im siebenjährigen Krieg (1756-1763) und im französischen Revolutionskrieg (1799-1815) wurde Ebing nicht verschont.

 

Alte Ansicht der Hauptstraße von Ebing

Das Schloß der Adeligen von Ebing stand einst da, wo heute die Pfarrkirche steht. Die Kirchenmauer besteht aus den Resten der alten Schloßmauer und ist heute noch erhalten. Vom Schloßgraben ist heute fast nichts mehr zu sehen. Die beiden massiven Tormauern bestanden noch bis ins Jahr 1857. Nach deren Abriss wurde dort ein Schulhaus errichtet.  

 

Im Jahre 1871 wurde Ebing selbständige Pfarrei und erhielt ein Jahr später das Marktrecht verliehen. Auch Ebing entwickelte sich im Laufe der Jahre immer mehr zur ländlichen Wohngemeinde.

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